Die Fondation Opale vergrössert sich und stellt ihre neue Ausstellung vor

19 Dezember 2023

Die Fondation Opale in Lens hat kürzlich ihren neuen Flügel eingeweiht und damit einen bedeutenden Meilenstein gesetzt auf ihrer Reise, welcher der Kultur und Kunst gewidmet ist. Nach zweijähriger Bauzeit war der 17. Dezember 2023 ein Tag zum Feiern, nicht nur wegen der Einweihung des Erweiterungsbaus, sondern auch wegen des fünfjährigen Bestehens der Fondation und der Vorstellung der neuen Ausstellung HIGH FIVE!

Die neue Ausstellung wird in einem Kontext eröffnet, in dem die Kunst der Aborigines einen zentralen Platz in der Fondation Opale einnimmt. An der Fassade des Kunstzentrums selbst ist nun ein Aborigine-Kunstwerk zu sehen, was das Engagement der Stiftung für diese einzigartige und ausdrucksstarke Kunst unterstreicht. Die Bibliothek über die Kunst der Aborigines und die neuen Einrichtungen tragen dazu bei, die Stiftung zu einem Ort der Begegnung und der kulturellen Entdeckung zu machen.

Ein neuer Flügel

Der neue Flügel umfasst eine Bibliothek, ein Auditorium, einen Konferenzsaal und neue Lagerräume. Diese Verbesserungen, die dank der Mäzenin Bérengère Primat, der Gemeinde Lens, der Walliser Kantonalbank und der Loterie Romande mit 12 Millionen Franken finanziert werden konnten, stellen einen markanten Fortschritt bei der Anerkennung und Verbreitung der Kunst der Aborigines in Europa dar. Seit fünf Jahren ist die Fondation Opale das einzige Zentrum für zeitgenössische Kunst, das sich der Verbreitung der Kunst der australischen Aborigines in Europa widmet. Mit jeder ihrer Ausstellungen und dank ihres neuen Flügels spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Bekanntmachung der Kunst der Aborigines und bei der Förderung des interkulturellen Dialogs. Damit positioniert sie sich als wichtiger kultureller Akteur nicht nur in der Schweiz, sondern auch auf der internationalen Bühne der zeitgenössischen Kunst.

HIGH FIVE!

Die neue Ausstellung lädt 26 Schweizer Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich ein, ein Aborigine-Kunstwerk aus der Sammlung der Fondation auszuwählen und es mit einem Werk ihrer Wahl zu vergleichen. Dieser kulturelle Dialog soll zum Nachdenken über die eigene Identität und die Wahrnehmung des Anderen anregen und bietet eine ungewöhnliche Bilderschau und einen bereichernden Katalog. Persönlichkeiten wie der Modedesigner Kevin Germanier, die Künstler Sasha Huber und Namsa Leuba, die Schauspielerin Noémie Schmidt und der Neurowissenschaftler Pierre Magistretti waren an dieser innovativen Initiative beteiligt.

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